Die Schauspielerin enthüllt, dass sie nach ‘Leben und sterben lassen’ nur noch als Bond-Girl betrachtet wurde.
Jane Seymour glaubt, dass die Rolle als Bond-Girl ihrer Karriere in England geschadet hat.
Die 74-jährige Schauspielerin war 1973 in ‘Leben und sterben lassen’ an der Seite von Roger Moore als Solitaire zu sehen. Diese Rolle führte letztlich dazu, dass sie in die USA zog, da es ihr danach schwerfiel, das Image des Bond-Girls abzulegen.
Gegenüber dem ‘Telegraph’-Magazin erklärte sie: “Die Engländer kamen einfach nicht darüber hinweg, dass ich ein Bond-Girl gewesen war. Ich schaffte es bei Castings bis zur letzten Runde, wenn ein Regisseur mich für eine große Rolle in einem großen Film sehen wollte.” Doch dann habe sie ihre Rolle in dem 007-Streifen wieder eingeholt.
“Dann sagte jemand: ‘Wusstest du, dass sie ein Bond-Girl war?’ Und das war’s. Danach habe ich nie wieder etwas von ihnen gehört”, enthüllte die Filmikone. Das sei in den USA ganz anders gewesen. “In Amerika sagten sie: ‘Ja, du hast einen Bond-Film gemacht’, aber sie sahen auch all die anderen Dinge, die ich gemacht hatte”, schilderte sie.
Nachdem sie in die USA gezogen war, stellte Jane fest, dass sie “im ersten Jahr oder so ausschließlich Amerikanerinnen spielte”. Das sei ziemlich “lustig” gewesen. “Ich spielte Menschen aus New York, aus Ohio, aus dem Süden – was auch immer. Sie merkten nicht, dass ich Engländerin war, oder wenn doch, dann vergaßen sie es”, erzählte sie.
Trotz ihres fortgeschrittenen Alters gab die Schauspielerin zu, dass sie “bereit” wäre, selbst die Rolle von James Bond zu übernehmen – nachdem zuletzt über eine Frau in der ikonischen Rolle spekuliert worden war. “Nun, ich denke, die Chancen, dass mir die Rolle angeboten wird, liegen unter null. Aber ich wäre dabei!”, kündigte sie an.
Jane Seymour: Nach ihrer Rolle als Bond-Girl hatte sie Probleme, neue Jobs zu bekommen






