Die britische Sängerin
Jessie Ware denkt, dass Altersdiskriminierung in der Musikindustrie noch immer ein Problem ist.
Die britische Sängerin ist der Meinung, dass insbesondere das Radio “ein bisschen altersdiskriminierend” und sexistisch sei – auch wenn sie sich davon nicht allzu sehr beeinflussen lässt. Im Gespräch mit ‘People’ erklärte sie: “Ich glaube, Altersdiskriminierung ist in manchen Bereichen immer noch ein Thema, aber ich schenke dem inzwischen weniger Aufmerksamkeit.”
Insgesamt habe sich die Situation aber verbessert. Jessie ist außerdem überzeugt, dass die Branche früher weniger auf das äußere Erscheinungsbild fixiert war. Die Musikerinnen, die sie inspirierten – wie Annie Lennox, Sade, Whitney Houston und Chaka Khan – hätten eine gewisse Beständigkeit gehabt. Es habe sich nicht so angefühlt, als gäbe es für sie ein “Verfallsdatum”, da ihre Musik vor allem von Stimme und Song getragen gewesen sei.
Jessie, die 2012 ihr Debütalbum ‘Devotion’ veröffentlichte, betrachtet sich selbst in erster Linie als Sängerin – auch wenn sie die Pop-Elemente ihrer Shows genießt. Die 41-Jährige hofft, dass ihre Musik ebenfalls die Zeit überdauern wird. Neben ihrer Musikkarriere moderiert die Songwriterin gemeinsam mit ihrer Mutter Lennie den Podcast ‘Table Manners’ und zeigt sich selbst überrascht über dessen Erfolg. “Vor zehn Jahren wusste ich nicht einmal, was ein verdammter Podcast ist”, gestand sie.
Die ‘I’m Not Pretty’-Interpretin beschrieb ihr Leben als erfüllend, trotz der Höhen und Tiefen des Musikgeschäfts. “Ich liebe mein Leben. Ich will nicht überheblich klingen, aber ich schätze es sehr”, betonte sie. Jessie sehe sich sowohl als Geschäftsfrau als auch als Kreative und als Mutter – und nehme nichts davon als selbstverständlich.
Jessie Ware: Altersdiskriminierung ist in der Musikbranche noch immer ein Thema







