‘Mr Nobody Against Putin’-Regisseur David Borenstein hat um die Rückgabe eines verschwundenen Oscars gebeten, nachdem sein Mitarbeiter und gemeinsamer Oscar-Gewinner Pavel Talankin die Statuette an einem Flughafen in New York abgeben musste.
‘Mr Nobody Against Putin’-Regisseur David Borenstein hat um die Rückgabe eines verschwundenen Oscars gebeten.
Borenstein gewann bei der glamourösen Zeremonie in Los Angeles im März den Oscar für den besten Dokumentarfilm für seinen Film über Pavel Talankin, der den Film auch mitinszenierte. Er hat nun enthüllt, dass Talankins Trophäe ihm von Beamten der amerikanischen Transportation Security Administration (TSA) an einem Flughafen in New York abgenommen wurde, als er versuchte, von den USA nach Deutschland zu fliegen. Deshalb teilte der Regisseur einen Aufruf zur Rückgabe der Statuette und bat Verantwortliche der Fluggesellschaft Lufthansa um Hilfe.
In einem Beitrag auf Instagram erklärt Borenstein: “Ein Oscar fehlt. @lufthansa, wir brauchen eure Hilfe dabei. Pavel Talankin ist mein Co-Regisseur und der Protagonist von ‘Mr. Nobody Against Putin’, der in diesem Jahr den Academy Award gewonnen hat. Gestern kam er am JFK [Flughafen in New York] an, bereit, nach Europa nach Hause zu fliegen, und trug den Oscar als Handgepäck bei sich. Ich habe hier [auf Instagram] das erste Bild von ihm auf dem Weg nach draußen gemacht.” Am Flughafen sei Talankin jedoch von einer TSA-Beamtin aufgehalten worden, die meinte, der Oscar könne als Waffe benutzt werden. Borenstein berichtet weiter: “Sie ließ ihn ihn nicht mit an Bord nehmen. Unsere EP Robin [Executive Producer Robin Hessman] ging ans Telefon und versuchte, mit ihr zu reden. Es funktionierte nicht. Pavel hatte keine Tasche, in die er ihn hätte einchecken können, also legte die TSA den Oscar in eine Box und schickte ihn in den Frachtraum des Flugzeugs. Pavel machte ein Foto von ihrer brillanten Lösung. Er kam nie in Frankfurt an. Bild 3 ist der Gepäckverlustschein.”
Borenstein fügte hinzu, dass er recherchiert, jedoch keinen einzigen anderen Fall gefunden habe, bei dem jemand gezwungen wurde, einen Oscar einzuchecken. Außerdem kritisiert er: “Wäre Pavel genauso behandelt worden, wenn er ein berühmter Schauspieler gewesen wäre? Oder ein fließend Englisch sprechender Mensch?”
Danach rief Borenstein erneut die TSA und die Lufthansa auf, die Trophäe zu suchen. Später fügte er einen Screenshot einer Nachricht von Verantwortlichen bei Lufthansa hinzu, in der bestätigt wurde, dass sie das Verschwinden des Oscars untersuchen. Die Nachricht lautete: “Oh nein! Ein Oscar fehlt – wir hören euch und wir sind hier, um zu helfen. Das passiert als Nächstes: Wir kümmern uns darum. Und wir nehmen es sehr ernst. Unser Team ist bereit, das fehlende Paket aufzuspüren und es dorthin zurückzubringen, wo es hingehört. Wir sind entschlossen, das zu schaffen.”
‘Mr Nobody Against Putin’-Regisseur bittet um Rückgabe eines verschwundenen Oscars







