Olivia Rodrigo kritisiert ‘verstörende’ Reaktionen auf Babydoll-Kleid

Olivia Rodrigo kritisiert ‘verstörende’ Reaktionen auf Babydoll-Kleid.

Olivia Rodrigo hat die “verstörenden” Reaktionen auf ihre Babydoll-Kleider auf der Bühne kritisiert.

Die 23-jährige Sängerin trug bei einem Auftritt für den Spotify Billions Club ein rosa-weißes Babydoll-Kleid mit Blumenmuster und zeigte sich “sehr verletzt” darüber, dass Menschen das Outfit als “kindlich” und “unangemessen” bezeichneten. Im Podcast ‘Popcast der New York Times’ sagte sie: “Was wirklich verstörend ist: Ich habe auf der Bühne schon Outfits getragen, die vielleicht freizügig waren. Ich stand schon in einem glitzernden BH und kurzen Shorts auf der Bühne – das ist mein gutes Recht, das hat Spaß gemacht, ich fühlte mich darin cool und wohl. Und das galt nicht als unangemessen, aber ein Kleid, in dem ich komplett bedeckt bin und das manche als kindlich ansehen, soll unangemessen sein.”



Die Sängerin von ‘Drop Dead’ argumentierte, dass die Kritik zeige, “wie sehr wir Pädophilie in unserer Kultur normalisieren”. Sie fügte hinzu: “Außerdem ist das genau diese Denkweise, die uns Mädchen schon von klein auf vermittelt wird: Trag das nicht, sonst sexualisiert ein Mann deinen Körper und es ist deine Schuld. Das ist einfach seltsam.”



Olivia erklärte, dass sie sich in dem Kleid “überhaupt nicht sexy” gefühlt habe und sich nicht nach den Vorstellungen “irgendeines verdammten Freaks” richten wolle. Sie sagte: “Ich dachte nur: Das ist so cool. Ich sehe aus wie Kathleen Hanna oder Courtney Love – Menschen, die meine Vorbilder sind – und ich fühlte mich cool und wohl darin. Wenn wir anfangen, uns nur noch so anzuziehen, dass irgendein Freak uns nicht auf verstörende Weise sexualisiert, dann verlieren wir ein bisschen den Überblick.” Das Gespräch stammt aus ihrem vollständigen Interview mit ‘Popcast’, das am Donnerstag (28. Mai) veröffentlicht wird.

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