Charli xcx: Musiker wie sie, die Schauspieler werden, sind ‘von Natur aus peinlich’

Charli xcx sagt, ihr Wechsel zur Schauspielerei sei ‘von Natur aus peinlich’, besteht aber darauf, dass sie die Lernkurve angenommen habe, während sie sich in zahlreiche neue Filmprojekte stürzt.

Charli xcx gibt zu, dass ein Musiker, der Schauspieler werden möchte, “von Natur aus peinlich” wirkt.

Die ‘Boom Clap’-Interpretin hat allerdings selbst genau das getan und eine Reihe von Filmrollen übernommen, darunter im Drama ‘Erupcja’. Obwohl ihr bewusst ist, dass das klischeehaft wirkt, hat sie es genossen, als Schülerin dieser Kunstform zu lernen.



Bei einer Gesprächsrunde zum Film in London sagte sie diese Woche: “Vor allem in meiner Position – als Musikerin, die schauspielern möchte – ist das ohnehin von Natur aus peinlich. Das Ganze ist irgendwie cringe, dessen bin ich mir sehr bewusst.” Außerdem sei sie noch sehr neu in diesem Bereich und wolle sich erst einmal zurücklehnen und lernen und nur dann Vorschläge einbringen, wenn sie wirklich leidenschaftlich davon überzeugt sei oder das Gefühl habe, dass ihre Ideen das Gespräch bereichern würde.



Doch die Sängerin war noch nie jemand, die sich an Konventionen hält, und Charli, die auch am Drehbuch mitschrieb, arbeitete auf unkonventionelle Weise an dem Film. Sie erklärte: “Sich jeden Tag zu treffen, jeden Tag zu schreiben und dann sofort das zu drehen, was wir geschrieben hatten, war unglaublich intensiv. Es fühlte sich fast wie Theater an. Es war sehr spontan und sehr inspirierend.” Sie hoffe nun einfach, dass der Film andere Menschen, die bereits aktiv Filme machen, dazu ermutige, ebenfalls auf diese Weise zu arbeiten. Sie fügte hinzu: “Menschen, die Filmemacher werden wollen, sollten einfach losziehen, sich eine Kamera schnappen und mit ihren Freunden auf diese Weise arbeiten.”



Neben dem Soundtrack-Album zu ‘Wuthering Heights’ und ihrer ‘Brat’-Mockumentary ‘The Moment’ gehören zu ihren kommenden Filmprojekten auch ‘I Want Your Sex’, ‘The Gallerist’ und ‘Faces of Death’. Die produktive Künstlerin bereitet außerdem die Veröffentlichung ihres ‘Brat’-Nachfolgers ‘Music, Fashion, Film’ am 24. Juli vor. Das Albumcover, fotografiert von ihrem langjährigen Kreativpartner Aidan Zamiri, zeigt drei Schwergewichte: die ‘Velvet Underground’-Legende John Cale, Modeikone Marc Jacobs und Filmemacher Martin Scorsese. Damit unterstreicht Charli ihre Absicht, die Grenzen zwischen Popmusik, Mode und Kino verschwimmen zu lassen.



Ihr neues Material hat bereits Diskussionen ausgelöst. Im von Glitches geprägten Song ‘Rock Music’ erklärt Charli “Ich glaube, der Dancefloor ist tot” und spaltete damit sofort die Zuhörer. In ‘SS26’ setzt sie auf apokalyptische Modesatire und singt: “Frühling Sommer 26 / Wenn die Welt untergeht, keine Hoffnung auf irgendetwas davon / Ja, wir laufen auf einem Laufsteg, der direkt zur Hölle geht / Nichts wird uns retten, weder Musik, Mode noch Film.” Außerdem scheint sie die PR-Kultur von Prominenten zu verspotten und streut Zeilen über “gehackt werden”, “Kontext” und die perfekte Entschuldigung in der Notizen-App ein.

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