Matt Damon: Das ‘gnadenlose’ Hollywood hielt ihn zu oft von seiner Familie fern

Matt Damon sagt, dass das ‘gnadenlose’ Hollywood ihn zu oft von seiner Familie fernhielt.

Matt Damon macht die “gnadenlose” und “unsichere” Filmbranche Hollywoods dafür verantwortlich, dass er häufiger von seiner Rolle als Vater getrennt war, als ihm lieb gewesen wäre.

Der 55-jährige Schauspieler hat mit seiner 49-jährigen Ehefrau Luciana Barroso vier Töchter: Alexia (26), Isabella (19), Gia (17) und Stella (15). Heute bemüht er sich nach eigenen Worten sehr darum, mehr Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Im Gespräch mit dem ‘GQ Magazine’ sagte er: “Ich denke oft darüber nach, besonders jetzt, da meine Kinder älter werden: wirklich im Hier und Jetzt präsent zu sein. Und das fällt mir schwer. Vielleicht hat das etwas mit meiner eigenen Persönlichkeit zu tun. Es hat aber auch mit diesem Beruf zu tun, in dem man ständig versucht herauszufinden, was als Nächstes kommt, weil dieses Geschäft so unsicher und ziemlich gnadenlos ist.”



Der ‘Oppenheimer’-Star glaubt, dass die Unsicherheit in Hollywood ihn über die Jahre hinweg immer wieder von seiner Familie ferngehalten habe. Er ergänzte: “Diese Umstände haben wahrscheinlich dazu beigetragen, dass ich öfter von dem entfernt war, wo ich eigentlich sein wollte, als mir lieb ist.” Heute wählt Damon seine Rollen deutlich sorgfältiger aus, da er nicht mehr den Antrieb eines jungen Menschen verspüre, ständig etwas beweisen zu müssen. Er erklärte: “Clint Eastwood hat einmal gesagt: ‘Man wird irgendwann müde, sich selbst auf der Leinwand zu sehen.’ Dann denkt man sich: ‘Jetzt ist jemand anderes an der Reihe.’ Das bedeutet für mich auch, sehr bewusst auszuwählen, welche Projekte man annimmt.”



Bereits 2024 berichtete Matt, dass er und sein ‘The Instigators’-Kollege Casey Affleck – Vater der Söhne Indiana (22) und Atticus (18) – überrascht seien, wie schnell ihre Kinder erwachsen werden. Damals sagte Matt gegenüber ‘PEOPLE’: “Ich würde nicht sagen, dass wir uns viele Erziehungstipps geben. Wir sprechen darüber, aber eher darüber, wie erstaunt wir sind, wie schnell die Zeit vergeht. Plötzlich geht dein Kind aufs College, und alles passiert in einem rasenden Tempo.”

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