Nachlassunterlagen zeigen nun, wie die ‘Downton Abbey’-Legende ihr Millionenvermögen, ihre Immobilien und geerbten Tantiemen nach ihrem Tod aufteilte.
Maggie Smith hat ihren beiden Söhnen, den Schauspielern Chris Larkin und Toby Stephens, ein Vermögen von fast 16 Millionen Pfund hinterlassen.
Neu veröffentlichte Nachlassunterlagen zeigen, wie die ‘Harry Potter’- und ‘Downton Abbey’-Darstellerin ihr Vermögen nach ihrem Tod im September 2024 aufteilte. Die zweifache Oscar-Preisträgerin starb im Alter von 89 Jahren im Chelsea and Westminster Hospital in London im Kreis von Freunden und Familie. Die knapp zwei Jahre später veröffentlichten Nachlassunterlagen, über die ‘The Sun’ berichtet, weisen ein Nettovermögen von 15.977.325 Pfund aus. Umgerechnet sind das rund 18,7 Millionen Euro. Der größte Teil davon wurde zu gleichen Teilen zwischen Chris Larkin und Toby Stephens aufgeteilt.
Vor Abzug von Schulden und Ausgaben in Höhe von etwas mehr als 26.000 Pfund belief sich der Gesamtwert ihres Nachlasses auf 16.003.613 Pfund. Auch die Douglas Lake Farm, ein Farmhaus mit fünf Schlafzimmern in Fittleworth, West Sussex, vermachte Maggie einem Familientrust, den sie 2019 gemeinsam mit Chris und Toby gegründet hatte. Auf dem abgeschiedenen Anwesen zog sie ihre Söhne groß und lebte mehr als vier Jahrzehnte. Zum Grundstück gehören unter anderem Scheunen, ein Stall und ein Weinberg.
In ihrem Testament hatte Maggie zudem gesonderte Regelungen für Urheberrechte, Tantiemen und unveröffentlichte Werke getroffen, die sie von ihrem zweiten Ehemann, dem Dramatiker Beverley Cross, geerbt hatte. Die Einnahmen daraus sollten zu gleichen Teilen an Beverleys Tochter Philippa Maughan, seinen Sohn Shaun Cross sowie Maggie und ihre beiden Söhne fließen. Maggie hatte das Testament bereits 1996 unterschrieben, als Beverley noch lebte und als Haupterbe eingesetzt war. Zuvor war die Schauspielerin mit dem Schauspieler Robert Stephens verheiratet, dem Vater von Chris und Toby. Robert starb 1995 im Alter von 64 Jahren.
Maggies Vermögen war das Ergebnis einer außergewöhnlichen Karriere in Theater, Fernsehen und Film. Sie gewann zwei Oscars, sieben Baftas, vier Emmys, drei Golden Globes und einen Tony Award. Ihren ersten Oscar erhielt sie 1969 für ihre Rolle als gefürchtete Edinburgher Lehrerin Jean Brodie in ‘Die besten Jahre der Miss Jean Brodie’, ihren zweiten für ‘California Suite’. Zu ihren weiteren bekannten Filmen zählen ‘Zimmer mit Aussicht’, ‘Gosford Park’, ‘The Lady in the Van’ und ‘Sister Act’.
Einem jüngeren Publikum wurde Maggie als Professorin Minerva McGonagall in den ‘Harry Potter’-Filmen bekannt. Dort spielte sie an der Seite von Daniel Radcliffe, der sie als Hogwarts-Professorin und Leiterin des Hauses Gryffindor erlebte. Auch mit ihrer Rolle als scharfzüngige Violet Crawley, Countess of Grantham, in ‘Downton Abbey’ erreichte Maggie ein weltweites Fernsehpublikum.
Maggie Smith hinterließ Söhnen ein Vermögen von 16 Millionen Pfund







