Bruce Springsteen lässt sich von Kritik an seiner politischen Haltung nicht beirren.
Bruce Springsteen (77) kann damit leben, wenn nicht jeder seine politische Haltung teilt.
Der Rockmusiker gilt seit Jahren als entschiedener Kritiker von US-Präsident Donald Trump. Dass seine klaren politischen Aussagen nicht bei allen Menschen auf Zustimmung stoßen, ist ihm bewusst. Dennoch blickt Springsteen zufrieden auf seine aktuelle Tournee zurück. Mit der ‘Land of Hope and Dreams’-Tour habe er genau die Show auf die Bühne gebracht, die er selbst machen wollte.
Im Gespräch mit dem Magazin ‘Rolling Stone’ erklärte der Musiker: “Ich bin mittlerweile alt und mache, was ich will. Eigentlich habe ich das mein ganzes Leben lang so gemacht.” Schon bei seinen Alben habe er stets seinen eigenen Vorstellungen gefolgt und anschließend nach dem passenden Publikum gesucht. Das sei auch bei der aktuellen Konzertreihe nicht anders gewesen. “Das war die Show, die ich machen wollte, die Geschichte, die ich erzählen wollte”, sagte Springsteen. Er habe damit bewusst ein Publikum angesprochen, das sich auf diese Inhalte einlassen wolle. Zugleich habe er durchaus mitbekommen, dass einige Zuschauer und Kritiker den politischen Charakter der Konzerte vehement ablehnten. “So sind die Dinge manchmal. Und damit kann ich im Moment leben.”
Mit Blick auf die politische Lage in den USA zeigt sich der ‘Born in the USA’-Interpret vorsichtig optimistisch. Besonders die anstehenden Zwischenwahlen beschäftigen ihn. Springsteen hofft, dass die Demokraten bei den sogenannten Midterms Erfolge erzielen und dadurch ihre politische Position stärken können. “Ich bin optimistisch”, betonte der Sänger. Trumps Zustimmungswerte seien auf einem historischen Tiefpunkt angekommen. Springsteen glaubt deshalb, dass viele Amerikaner genug von der aktuellen politischen Situation haben: “Ich denke, das Land hat diesen ganzen Mist endlich satt.”
Bruce Springsteen lässt sich von Kritik an seiner politischen Haltung nicht beirren







