Tom Cruise will die Grenzen des Kinos weiter verschieben

Tom Cruise denkt auch mit 64 Jahren nicht daran, es in Hollywood ruhiger angehen zu lassen.

Tom Cruise denkt auch mit 64 Jahren nicht daran, es in Hollywood ruhiger angehen zu lassen.

Der Schauspieler will weiterhin Neues lernen, Herausforderungen suchen und die Möglichkeiten des Kinos ausreizen. Mit seinem neuen Film ‘Digger’ kehrt Cruise auf die große Leinwand zurück. In ‘The Graham Norton Show’ erklärte er, dass der Wunsch nach einem abenteuerlichen Leben schon seit seiner Kindheit ein wichtiger Antrieb für ihn sei.



“Kino ist meine Leidenschaft”, sagte Cruise. “Seit ich vier Jahre alt bin, wollte ich Abenteuer und ein abenteuerliches Leben.” Stillstand kommt für den ‘Mission: Impossible’-Star offenbar nicht infrage. Er versuche ständig, neue Fähigkeiten zu lernen, die er anschließend in seine Rollen einbringen könne. “Ich möchte jede Kunstform an ihre Grenzen bringen”, erklärte Cruise. Besonders liebe er die Herausforderung, gleichzeitig unterschiedliche Projekte und Fähigkeiten miteinander zu verbinden. Sein Motto: “Erschaffen bedeutet Leben.”



In ‘Digger’ spielt Cruise den Ölmagnaten Digger Rockwell, der verzweifelt versucht, die Menschheit vor einer Katastrophe zu retten, die er selbst verursacht hat. Für die Rolle wurde der Schauspieler mithilfe aufwendiger Prothesen verwandelt. Anfangs nahm das Make-up dafür rund sechs Stunden in Anspruch – deutlich zu lange für Cruise. Also machte er aus dem Schminken kurzerhand eine Effizienzübung. Gemeinsam mit dem Team gelang es ihm, den Prozess schließlich auf etwa eine Stunde zu verkürzen. “Es war wie ein Ballett, bei dem alles an seinen richtigen Platz gebracht werden musste”, erzählte er. Den Ablauf verglich Cruise sogar mit einem Formel-1-Boxenstopp. Die Zeit habe er dabei allerdings nicht selbst gemessen. “Ich habe jemand anderen die Stoppuhr halten lassen!”, scherzte er.



Nicht nur optisch unterscheidet sich Digger Rockwell deutlich von vielen früheren Cruise-Figuren. “Meine Figur ist ungeheuerlich und unberechenbar”, erklärte der Schauspieler. Digger spreche Dinge aus, “die andere vielleicht denken, aber niemals aussprechen würden”. Auch das Drehbuch habe ihn sofort fasziniert. Cruise beschreibt ‘Digger’ als zeitlose Geschichte über “Macht, Gier und Ego”, die Regisseur Alejandro G. Iñárritu auf ausgesprochen zeitgemäße Weise erzähle. Für den Hollywoodstar ist Iñárritu “einer der größten Filmemacher aller Zeiten”. Entsprechend begeistert zeigte er sich von der Zusammenarbeit: “Ich habe noch nie ein Drehbuch wie dieses gelesen, und ich habe noch nie eine Figur wie Digger gesehen.”



Bei der Londoner Premiere Anfang dieser Woche wurde Cruise unter anderem von Prinz William und Catherine, Prinzessin von Wales, begleitet. “Sie sind fantastisch – sehr charismatisch”, schwärmte der Schauspieler. “Ich hatte eine großartige Zeit.”



Auch für eine ganz andere Zusammenarbeit wäre Cruise sofort zu haben: Der Schauspieler würde gerne gemeinsam mit Taylor Swift einen Film drehen. Cruise und Swift waren kürzlich bei einem NFL-Spiel der Kansas City Chiefs nebeneinander fotografiert worden. Gegenüber ‘BuzzFeed UK’ wurde der Schauspieler anschließend auf eine mögliche gemeinsame Arbeit angesprochen. “Es wäre großartig, bei irgendetwas mit ihr zusammenzuarbeiten”, erklärte Cruise. Und weil sein Metier nun einmal das Kino sei, hatte er auch sofort eine Idee: “Ich mache Filme, wissen Sie, also los, machen wir einen Film.” Von Swifts kreativen Fähigkeiten zeigte er sich ausgesprochen beeindruckt. “Ich finde, sie ist bei allem, was sie tut, unglaublich talentiert”, schwärmte Cruise. “Sie ist absolut brillant. Sie ist eine brillante Autorin.” Ob aus Cruises öffentlicher Einladung tatsächlich einmal ein gemeinsames Filmprojekt wird, bleibt abzuwarten.

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