Zion Foster hätte sich gewünscht, dass seine Beziehung mit Jesy Nelson funktioniert.
Zion Foster hätte sich gewünscht, dass seine Beziehung mit Jesy Nelson funktioniert.
Der ehemalige Verlobte der Little-Mix-Sängerin träumt weiterhin von Ehe und einer “starken Familieneinheit”. Nelson und Foster trennten sich Anfang dieses Jahres. Zuvor war bekannt geworden, dass bei ihren gemeinsamen Zwillingen Ocean und Story die genetische Erkrankung SMA Typ 1 diagnostiziert worden war. Die Mädchen sind inzwischen 16 Monate alt. Obwohl sowohl Foster als auch Nelson mittlerweile neue Partner haben, hat sich an den langfristigen Vorstellungen des 27-jährigen Musikers nach eigener Aussage nichts geändert.
“Als Mann bin ich immer mit dem Ziel Ehe erzogen worden”, erklärte er im YouTube-Podcast ‘The Real Spill’. Für ihn sei eine Verlobung etwas Positives und ein Schritt auf dem Weg zu einer Familie. “Es ist bedauerlich, wenn die Dinge nicht so laufen, wie man sie sich wünscht, aber man macht weiter, und das Ziel ändert sich nicht.” Foster machte deutlich, was er sich für seine Zukunft wünscht: “Ich möchte verlobt sein, ich möchte verheiratet sein, ich möchte eine starke Familieneinheit.”
Der Musiker sprach auch über die Schattenseiten der öffentlichen Aufmerksamkeit. Nach der Trennung von Nelson habe er in sozialen Medien massive Anfeindungen und sogar Drohnachrichten erhalten. “Es ist ein einsamer Ort”, sagte Foster über diese Erfahrung. Besonders schwierig seien die Unsicherheit und die enorme Menge an Reaktionen. “Man kann aufwachen und tausend Nachrichten vorfinden, in denen steht: ‘Bring dich um'”, schilderte er. “So schlimm wird es.” Er versuche deshalb bewusst, sich nicht in negativen Kommentaren zu verlieren. Wenn er merke, dass ihm soziale Medien nicht guttun, ziehe er sich zurück. Dafür hat Foster sogar eine praktische Lösung gefunden: Er besitzt nach eigener Aussage zwei Smartphones – eines mit Social-Media-Apps und eines ohne. Wenn er die Plattformen nicht für seine Arbeit brauche, lasse er das entsprechende Handy zu Hause. So könne er selbst bestimmen, wann er sich der öffentlichen Aufmerksamkeit aussetze.
Seine wichtigste Aufgabe sieht Foster heute als Vater von Ocean und Story. Nach der Diagnose SMA Typ 1 seien die Mädchen und ihre Eltern immer wieder damit konfrontiert worden, was aufgrund der Erkrankung möglicherweise nicht möglich sei. Foster möchte seinen Töchtern dagegen eine andere Perspektive vermitteln. “Wenn man mit einer Erkrankung wie SMA zu tun hat, hören die Mädchen ständig: Das könnt ihr nicht”, erklärte er. “So wie ich die Welt sehe, möchte ich ihnen sagen, was sie tun können.” Er wolle die Einschränkungen ihrer Behinderung nicht ignorieren, den Fokus aber bewusst auf ihre Möglichkeiten legen.
Besonders beschäftigt ihn, wie sich die Erkrankung später auf das Selbstvertrauen seiner Töchter auswirken könnte. Er wolle verhindern, dass sie sich von ihren Einschränkungen definieren lassen.
“Ich möchte nicht, dass sie ein bestimmtes Alter erreichen und Probleme mit ihrem Selbstvertrauen haben”, sagte Foster. “Ich möchte, dass sie das Gefühl haben, dass sie es können.”
Trotz aller Herausforderungen beschreibt Foster die Vaterschaft vor allem als Privileg. “Alles in allem war es wunderschön”, erklärte er. “Ich liebe es, Vater zu sein, und ich bin so stolz auf meine Mädchen.” Gleichzeitig sei ihm bewusst, dass er noch viel lernen müsse. Die Diagnose seiner Töchter habe die Familie vor enorme Herausforderungen gestellt, und dieser Prozess sei längst nicht abgeschlossen. “Vatersein ist ein Marathon”, sagte Foster. “Ich lerne noch immer sehr viel, und es gibt noch sehr viel, das ich lernen werde.” Was dabei für ihn im Mittelpunkt steht, sei jedoch klar: “Ich bin erfüllt von Liebe, Freude und einem Gefühl von Sinn. Was auch immer nötig ist, ich werde es für sie tun.”
Zion Foster bedauert Trennung von Jesy Nelson: ‘Das Ziel ändert sich nicht’







