Model Cara Delevingne hat offen über ihre Probleme mit Drogen gesprochen.
Cara Delevingne kämpfte während ihrer Drogenprobleme mit Selbsthass.
Die 34-Jährige feierte sowohl als Model als auch als Schauspielerin große Erfolge, schob den Start ihrer Musikkarriere jedoch lange hinaus. Damals, so räumte sie ein, habe sie den Druck und die öffentliche Kritik kaum ausgehalten. Die in London geborene Britin, die während ihrer Jugend verschiedene illegale Drogen konsumierte, enthüllte gegenüber ‘Bustle’: “Da ich nicht clean war, war ich völlig durcheinander und stand kurz davor, mich selbst zutiefst zu hassen. Wenn ich damals Musik veröffentlicht hätte und die Leute darüber geurteilt hätten, hätte ich damit einfach nicht umgehen können.”
Delevingne offenbarte weiter: “Damals konnte ich gerade noch damit umgehen, wenn Leute mir sagten, dass ich nicht hübsch sei, hässlich sei oder nicht gut schauspielern könne. Aber mit der Kritik an meiner Musik hätte ich nicht umgehen können. Ich hätte das einfach nicht gepackt.” Besonders genossen habe sie die Zusammenarbeit mit der Singer-Songwriterin Fiona Apple an ihrem Debütalbum. Die 49-Jährige sei für sie eine große Inspiration gewesen. Die beiden hätten die Strophen des Songs ‘Need It’ geschrieben, indem sie sich gegenseitig Fotos von beschriebenen Haftnotizen schickten.
“Wenn ich heute darüber nachdenke, ist das irgendwie seltsam. Warum haben wir nicht einfach einen Screenshot aus der Notizen-App verschickt? Aber wir dachten uns: ‘Ich muss das auf einen Haftzettel schreiben und ihn dir schicken!'”, erzählte der Star. Auch wenn Fiona Apple in der fertigen Musik nicht besonders deutlich zu hören sei, habe sie Delevingne sowohl als Mensch als auch als Künstlerin inspiriert. “Ich verehre sie einfach”, schwärmte die ‘Suicide Squad’-Darstellerin.
Zuvor hatte Delevingne bereits darüber gesprochen, wie sie in jüngeren Jahren versucht hatte, ihre Gefühle zu betäuben. Im Gespräch mit ‘ELLE’ erklärte die Musikerin, die im September ihr Debütalbum ‘Not Normal’ veröffentlichte: “Ich habe mich ziemlich lange betäubt und mich generell gefühllos gefühlt – selbst dann, wenn ich nicht gerade versuchte, meine Gefühle durch das, was ich tat, zu betäuben. Ich war nicht so dankbar wie heute, weil damals einfach alles so intensiv war.”
Cara Delevingne erinnert sich: ‘Ich stand kurz davor, mich selbst zutiefst zu hassen’







