Pop-Superstar Taylor Swift hat offen über ihr Verhältnis zum Ruhm gesprochen.
Taylor Swift nutzt ihre Erinnerungen als “Werkzeuge”, um mit den “alltäglichen, unvorhersehbaren Chaosmomenten” umzugehen, die das Leben als Superstar mit sich bringt.
Die 36-jährige Sängerin sprach am Montagabend (26. Oktober) bei ihrer Aufnahme in die Nashville Songwriters Hall of Fame im Music City Center über ihr Leben im Rampenlicht. Der Ruhm lasse ihr Leben manchmal “bizarr” erscheinen. Um damit umzugehen, besinne sie sich auf ihre musikalischen Wurzeln in der Country-Musik. Nach ihrer Aufnahme durch ihren früheren Tourkollegen Brad Paisley erklärte Taylor vor dem Publikum: “Ich fühle mich sehr geehrt, in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen zu werden. Als ich die Nachricht bekam, starrte ich erst einmal auf die Worte. Ich sah Nashville und dachte nur: ‘Wow, das ist verrückt.'”
Anschließend habe sie sich auf drei Begriffe konzentriert, die ihr Leben besonders geprägt hätten: Nashville, Songwriter und Ruhm. Taylor berichtete, dass sie ihr musikalisches Handwerk während ihrer Jahre in der “magischen” Stadt Nashville erlernt habe, bevor sie auf die Auswirkungen ihrer Berühmtheit einging. Ruhm sei letztlich ein Nebenprodukt ihrer Liebe zur Musik. Die Kombination aus Songwriting und Nashville habe dazu geführt, dass so viele Menschen ihre Liedtexte kennen würden, was sie großartig finde.
“Es ist aber auch der Grund dafür, dass in meinem Leben immer wieder diese alltäglichen, unvorhersehbaren Chaosmomente auftauchen – alle paar Stunden mal wieder”, räumte sie ein. “Das kann ziemlich seltsam sein.” Allerdings habe sie bestimmte Werkzeuge in ihrem Kopf, die ihr dabei helfen würden, damit umzugehen und zu ihrem inneren Kompass zurückzufinden, wenn sich das Leben besonders bizarr anfühle. “Diese Werkzeuge sind meine Erinnerungen. Es sind die Erinnerungen, zu denen ich am häufigsten zurückkehre, wenn ich mich daran erinnern muss, wie sich ein einigermaßen normales Leben anfühlt und warum ich das alles mache”, erläuterte sie.
Taylor erinnerte sich außerdem an ihre Zeit in Nashville, wo sie Songs schrieb, nachdem sie im Alter von 14 Jahren ihren ersten Verlagsvertrag erhalten hatte. “Ich war wie ein Schwamm. Außerdem habe ich sehr lockige, gelbe Haare, sodass ich ein bisschen wie ein Schwamm aussah”, scherzte die Sängerin. Bei der Veranstaltung sang Lainey Wilson Taylors Hit ‘Love Story’. Daneben wurden auch Lyle Lovett, Bruce Channel, Shawn Camp, Lee Thomas Miller und der verstorbene J. I. Allison in die Organisation aufgenommen. George Strait erhielt den Career Maker Award.
Taylor Swift verrät, wie sie mit dem Chaos des Ruhms umgeht







