Katherine Ryan empfindet sowohl ‘Trauer als auch Erleichterung’, nachdem Russell Brand wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe verurteilt wurde.
Katherine Ryan empfindet sowohl “Trauer als auch Erleichterung”, nachdem Russell Brand wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe verurteilt wurde.
Die 43-jährige Komikerin, die bereits 2022 in einem BBC-Fernsehinterview mit Louis Theroux behauptet hatte, dass es in der Unterhaltungsbranche einen “Sexualstraftäter” gebe, erklärte, nach dem Urteil vom Donnerstag (05.11.26) würden “viele Frauen privat und im Stillen miteinander sprechen”. Brand war in einem Fall der Vergewaltigung und in drei Fällen sexueller Übergriffe schuldig gesprochen worden.
In ihrem Podcast ‘Telling Everybody Everything’ sprach Katherine über das Urteil und sagte: “Es hat mich wirklich wieder ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht. Ich war unvorbereitet, emotional und voller Bewunderung für die Überlebenden, die ebenfalls nichts zu gewinnen hatten.” Die Frauen hätten sich zu Wort gemeldet, obwohl Brand berühmt gewesen sei, über Macht und Geld verfügt habe und zahlreiche Fans bereitgestanden hätten, um sie anzugreifen. Der kanadische Star fuhr fort: “Ich werde niemals jemand sein, der gewissermaßen auf Gräbern tanzt. Heute ist ein Stück Gerechtigkeit geschehen. Es gibt eine gewisse Erleichterung, aber neben der Erleichterung auch Trauer.”
Ryan betonte, dass die Situation viele Nuancen habe und das Gericht bestätigt habe, dass etwas Schreckliches geschehen sei. Besonders denke sie an die Betroffenen, die ihre Verletzungen und die damit verbundene Last bereits seit langer Zeit mit sich trügen und auch nach dem Urteil weiter damit leben müssten. “Ich denke immer wieder an die Menschen, die verletzt wurden und diese Last tragen müssen”, erklärte sie.
Richter Bennathan hatte Brand mitgeteilt, dass er bei der Strafmaßverkündung am Montag (9. November) mit “einer erheblichen Freiheitsstrafe” rechnen müsse. Katherine äußerte sich besorgt darüber, “was als Nächstes passiert”, da der Star aus ‘Get Him to the Greek’ über lange Zeit die Vorstellung verbreitet habe, die Anschuldigungen gegen ihn seien “vom Establishment erfunden” worden. Sie sagte: “Das Urteil kam zustande, weil Frauen verletzt wurden, und ich mache mir auch Sorgen darüber, was als Nächstes passiert.” Brand habe sich vor einem wachsenden Publikum als Märtyrer dargestellt und damit eine Anhängerschaft aufgebaut, die weiterhin an seine Unschuld glaube. “Seine Anhänger glauben noch immer, dass die mutigen Überlebenden die Bösewichte in dieser Geschichte sind”, kritisierte Ryan.
Unterdessen verteidigte Abenteurer Bear Grylls seine Beteiligung an Brands Taufe in der Themse im Jahr 2024. Er schrieb auf X: “Brands Glaube erschien mir damals aufrichtig, als ich Gast bei seiner privaten Taufe war.” Grylls erklärte, er habe bereits an mehreren Taufen teilgenommen und auch Menschen in Gefängnissen besucht, die schwere Verbrechen begangen hätten. Als gläubiger Mensch sehe er es als seine Aufgabe an, jedem mit Liebe und Hilfsbereitschaft zu begegnen. “Die Kranken brauchen Heilung. Das Urteil steht den Gerichten und Gott zu … Ich würde niemals jemanden davon abhalten wollen, zum Glauben zu finden”, betonte er. Gleichzeitig begrüßte Grylls das Urteil und drückte sein Mitgefühl für die Betroffenen aus. “Es ist richtig, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde”, schrieb er. Er könne sich kaum vorstellen, wie schwer diese Zeit für die Opfer gewesen sein müsse, die er als “die Helden dieses Tages” bezeichnete.
Katherine Ryan erleichtert und traurig nach Schuldspruch gegen Russell Brand







