Sir Idris Elba: Ritterwürde fast in der Post verloren gegangen

Sir Idris Elba hätte seine Ritterwürde beinahe verpasst, weil der offizielle Brief zur Annahme der Auszeichnung ‘in einem Poststapel verschwunden’ war.

Sir Idris Elba hätte seine Ritterwürde beinahe verpasst, weil der offizielle Brief zur Annahme der Auszeichnung “in einem Poststapel verschwunden” war.

Der 53-jährige ‘Luther’-Star wurde in der Neujahrs-Ehrenliste “für Verdienste um junge Menschen” ausgezeichnet, unter anderem für sein Engagement gegen Messerkriminalität in Großbritannien. Doch bis er überhaupt merkte, dass die Anfrage bei ihm eingetroffen war, blieb ihm kaum Zeit zum Reagieren.



In der ‘The Graham Norton Show’ erklärte Elba: “Ich habe das Schwert noch nicht auf die Schulter bekommen, aber meine Frau liebt es.” Dann schilderte er den Moment, in dem ihm klar wurde, wie knapp es tatsächlich war: “Es ist ein bisschen peinlich. Mir wurde ein Schreiben geschickt, in dem gefragt wurde, ob ich das annehmen möchte oder nicht – aber ich habe es nicht gesehen, weil es in einem Berg Post verloren gegangen ist.” Erst sein Management brachte Bewegung in die Sache. “Mein Agent sagte mir, wenn ich es nicht annehme, geht es an mir vorbei. Als ich den Brief dann gefunden habe, hatte ich nur noch zwei Tage, um mich zu entscheiden.”



Elba sagte, er sei letztlich froh gewesen, rechtzeitig geantwortet zu haben – auch, weil die Ehrung für seine Mutter eine besondere Bedeutung habe. “Ich habe sie für Verdienste um junge Menschen bekommen, und ich dachte zuerst: Moment mal, das ist großartig, aber ich mache seit 30 Jahren Schauspiel”, erzählte er. “Trotzdem ist es eine große Ehre, und meine Mum ist so stolz.”



Schon zuvor hatte Elba betont, dass die Auszeichnung vor allem dazu beitrage, Aufmerksamkeit auf die Realität vieler junger Menschen zu lenken. “Ich habe versucht, so viel Bewusstsein wie möglich dafür zu schaffen, was junge Leute durchmachen”, sagte er. “Es ist eine Ehre, dafür anerkannt zu werden – nicht für meine Schauspielerei, sondern dafür, dass ich etwas verändern will.” Gleichzeitig blickt er nach vorn. Auf die Frage nach Ruhestand meinte er trocken: “Man geht irgendwann automatisch in Rente … aber Regie führen ist etwas, in das ich mich weiter hinein entwickeln will.”

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