Shakiras Vater erlitt Schlaganfall kurz vor Rio-Megashow

Shakiras Vater erlitt einen Schlaganfall kurz bevor die Sängerin ihr Megakonzert in Rio de Janeiro gab.

Shakiras Vater erlitt einen Schlaganfall kurz bevor die Sängerin ihr Megakonzert in Rio de Janeiro gab.

Der 94-jährige William Mebarack Chadid wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem er einen medizinischen Notfall erlitten hatte, genau als Shakira (49) im Begriff war, vor zwei Millionen Menschen in Copacabana am Samstag (2. Mai) auf die Bühne zu gehen.



Die Show sollte ursprünglich um 21:45 Uhr beginnen, wurde jedoch auf 23:05 Uhr verschoben, nachdem die kolumbianische Sängerin erfahren hatte, was ihrem Vater passiert war. Er wurde auf die Intensivstation eingeliefert, konnte diese jedoch nach 24 Stunden schon wieder verlassen. Auf Nachfrage von CNN Brasilien erklärten die Veranstalter von ‘Todo Mundo No Rio’, die Verzögerung sei auf “eine persönliche Angelegenheit” zurückzuführen gewesen.



Trotz des familiären Notfalls zog Shakiras Auftritt enorme Menschenmengen an, und Rios Bürgermeister Eduardo Cavaliere zeigte sich begeistert von der Wirkung der Sängerin. Er schrieb auf X: “Wieder einmal wurde Geschichte im Sand von Copacabana geschrieben.” Er bezeichnete Shakira als “die Königin Lateinamerikas auf der größten Bühne der Welt” und fügte hinzu: “Vielen Dank. Auf geht’s, 2027!”



Shakira hatte zuvor erklärt, dass ihre Entscheidung, in Copacabana aufzutreten, aus einem Moment heraus entstand, in dem ihr Leben “auf einmal zusammenbrach”, nachdem sie sich 2022 von ihrem Ex-Partner Gerard Piqué getrennt hatte. Die Sängerin – die mit dem ehemaligen Barcelona-Spieler die Söhne Milan (13) und Sasha (11) hat – schrieb für Globo: “Von diesem Morgen bis heute musste ich mich vollständig neu erfinden. Als Mutter, als Versorgerin, als Künstlerin, als Frau. Und aus diesem Lernprozess, manchmal chaotisch, manchmal erleuchtet durch eine Klarheit, die nur Schmerz bringen kann, entstand diese Tour: ‘Las mujeres ya no lloran’ (Frauen weinen nicht mehr).” Das Musikkonzeot sei kein Schrei nach Rache und keine Fahne der Opferrolle, sondern das genaue Gegenteil, fügte sie hinzu: “Es ist die stille Erkenntnis, dass Weinen nicht mehr ausreicht, dass Kinder großgezogen werden müssen, Rechnungen bezahlt werden müssen und Leben weitergehen müssen. Und dass man es schaffen kann – und zwar mit Würde.”



Shakira erklärte, dass sie während der Tour begann, ihre eigene Geschichte in den Gesichtern der Fans wiederzuerkennen. Sie schrieb: “Frauen, die nach den Shows auf mich warteten, um mir in zwei Minuten mit leuchtenden Augen ihre eigene Version derselben Geschichte zu erzählen. Frauen, die allein waren, aber nicht besiegt. Und ich verstand, dass das, was ich für eine zutiefst persönliche Erfahrung hielt, tatsächlich die gemeinsame Biografie einer ganzen Generation von Latina-Frauen war.”

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