Michael J. Fox trat heimlich Online-Chatgruppen für Parkinson-Betroffene bei, nachdem er seine Diagnose öffentlich gemacht hatte.
Michael J. Fox hat anonym an Online-Chatgruppen für Menschen mit Parkinson teilgenommen, um zu erfahren, wie Betroffene auf seine öffentliche Bekanntmachung der Diagnose reagierten.
Der ‘Zurück in die Zukunft’-Star erhielt 1991 im Alter von 29 Jahren die Diagnose der fortschreitenden neurologischen Erkrankung, die unter anderem unkontrollierbare Bewegungen wie Zittern, Muskelsteifheit sowie Probleme mit Gleichgewicht und Koordination verursacht. Sieben Jahre später machte er seine Erkrankung öffentlich. Nachdem er dafür viel Zuspruch erhalten hatte, dachte er scherzhaft: “Na toll, f**** euch! Ich habe Parkinson – und ihr feiert das.”
Im Gespräch mit ‘The Hollywood Reporter’ sagte der 65-Jährige: “Ich habe es verstanden. Damals hätte dir im Leben niemand erzählt, dass er Parkinson hat.” Die Entscheidung, offen über seine Krankheit zu sprechen, belastete jedoch auch seine Ehefrau Tracy Pollan. Michael erklärte: “Für Tracy war das die Hölle, es war unglaublich schwer für sie – und das ist es bis heute, weil sich die Krankheit ständig verändert.” Er habe zu der 66-Jährigen gesagt: “Ich muss diesen Weg konsequent gehen. Es gibt keine halben Sachen.”
Der Schauspieler habe mehr und mehr verstanden, “wie es für Menschen ist, die nicht die Möglichkeiten oder die Wahl hatten, die ich hatte, die nicht über meine Kontakte verfügten und keinen Grund hatten, so optimistisch zu sein”. Ihm sei klar geworden, dass er Parkinson normalisieren und offen mit seiner Diagnose umgehen musste. “Ich sagte: ‘Ich darf das nicht verstecken. Sch*** auf Eitelkeit'”, enthüllte er.
Durch seine Offenheit konnte der ‘Familienbande’-Darsteller nach eigenen Worten eine deutlich tiefere Verbindung zu anderen Menschen aufbauen. In einem Interview mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research verriet er im Februar: “Vor langer Zeit, als ich mich entschied, öffentlich zu machen, dass ich Parkinson habe – und dieser Entscheidung ging ein langer Abwägungsprozess voraus –, dachte ich: Ich muss herausfinden, welchen Platz das in meinem Leben einnimmt und wie ich es sinnvoll nutzen kann.” Genau das habe er getan. “Seitdem besteht eine Verbindung zu den Menschen, wenn sie mich sehen oder mit mir sprechen, die es sonst nicht gegeben hätte. Da ist ein gegenseitiges Verständnis”, schilderte der Hollywood-Star.
Michael J. Fox war nach Parkinson-Diagnose anonym in Online-Foren unterwegs







