Der ‘Stranger Things’-Star hat offen über seinen langjährigen Kampf mit einer psychischen Erkrankung gesprochen.
David Harbour befürchtete lange, dass seine psychischen Probleme mit seinen Geldsorgen zusammenhingen.
Der ‘Stranger Things’-Star sprach offen über seinen langjährigen Kampf mit einer psychischen Erkrankung. Früher habe er geglaubt, seine Probleme seien eine Folge seiner finanziellen Schwierigkeiten und der Unsicherheit des Schauspielberufs. Doch selbst als er durch die erfolgreiche Netflix-Serie gut verdiente, blieben seine Beschwerden bestehen. Im Gespräch mit ‘The Hollywood Reporter’ enthüllte David: “Manchmal frage ich mich bei psychischen Erkrankungen, ob sie wirklich eine Krankheit sind, wie oft gesagt wird, oder eher ein wiederkehrender Zustand wie Obdachlosigkeit oder etwas Ähnliches … Es gibt auf jeden Fall Aspekte, die sich wie eine Krankheit anfühlen – ich glaube immer noch, dass ich psychisch krank bin, obwohl ich heute mehr Geld habe!”
Viele Menschen würden jedoch sagen: “Ich war nicht psychisch krank. Ich war einfach nur pleite.” Der Schauspieler fügte hinzu: “Wenn man im East Village in New York lebt, kaum Geld hat und sich Sorgen macht, wie man die Miete bezahlen soll, setzt das das Nervensystem unter enormen Stress.” Das Künstlerleben sei eine bewusste Entscheidung. Man begebe sich in Bereiche, die andere Menschen nie betreten müssen. “Man sagt gewissermaßen: ‘Ich möchte dorthin gehen'”, schilderte der Serienstar.
David sprach außerdem über seinen plötzlichen Durchbruch mit ‘Stranger Things’ im Jahr 2016. Ihm sei bewusst geworden, dass sich etwas verändert hatte, als plötzlich deutlich mehr Fans am Bühneneingang auf ihn warteten, nachdem eine Theateraufführung beendet war. Er erinnerte sich: “Ich wurde praktisch über Nacht berühmt. Ich spielte damals in einem Theaterstück. Vorher kamen immer ein paar Leute zu meinen Aufführungen. Am Bühneneingang stand vielleicht eine Person und sagte: ‘Hey, David, du warst großartig. Wir haben dich schon in … geliebt.'”
Dann hätten an einem Samstagabend plötzlich 20 Menschen auf ihn gewartet. “Und am Sonntagabend standen dann ungefähr 50 Leute dort. Ich dachte: ‘Was zum Teufel ist hier los?'”, gestand er. Die Fans hätten sich als ‘Stranger Things’-Anhänger geoutet und zugegeben, das Theaterstück gar nicht gesehen zu haben. “Ich dachte nur: ‘Oh mein Gott, was passiert hier gerade?’ Ich glaube, ich verarbeite das alles bis heute noch”, erzählte David.
David Harbour spricht offen über psychische Erkrankung







