Andrew Garfield musste sich wegen Schulessen übergeben.
Andrew Garfield erinnert sich mit Schrecken an seine Grundschulzeit zurück.
Der Schauspieler berichtet von einem besonders traumatischen Erlebnis beim Mittagessen, das bis heute seine Essgewohnheiten beeinflusst. Während eines Auftritts im Podcast ‘Dish’ mit Nick Grimshaw und Köchin Angela Hartnett erzählte der 43-Jährige, dass er als Kind einmal von einem Lehrer zum Essen gezwungen worden sei – mit drastischen Folgen. “Ich glaube, Schulessen hat uns alle bis zu einem gewissen Grad kaputtgemacht”, sagte Garfield in der am Mittwoch (7. Oktober) veröffentlichten Folge. Besonders Mais könne er seitdem nur noch unter bestimmten Bedingungen essen. “Mais vom Kolben kann ich essen. Das ist sogar eines meiner Lieblingsgerichte – mit viel Butter. Aber wenn die Maiskörner lose sind, geht es nicht.”
Der Grund für diese Abneigung ist für den Schauspieler unmittelbar mit seiner Kindheit verbunden. Garfield schilderte, dass ein Lehrer ihn einst gezwungen habe, bestimmte Bestandteile seines Mittagessens zu essen. “Ich glaube, ich habe mich auf einen Lehrer übergeben, der mich eines Tages in der Schule mit Gewalt gefüttert hat”, erinnerte er sich. Um dem Essen zu entgehen, habe er sich regelmäßig auf der Toilette versteckt. “Ich wollte nicht essen müssen. Es war brutal.” Besonders eindrücklich beschrieb Garfield die Situation mit einem ungewöhnlichen Vergleich: “Es ist wie eine Art Waterboarding, nur mit Kartoffelbrei und losen Maiskörnern.” Seine Geschichte sorgte bei Grimshaw und Hartnett für hörbares Gelächter. Während der Podcast-Aufzeichnung bekam Garfield einen Cheeseburger mit spezieller Burgersauce serviert.
Im Gespräch ging es außerdem um seine aktuellen Filmprojekte. In Paul Greengrass’ ‘The Uprising’ spielt Garfield vor dem historischen Hintergrund des Bauernaufstands von 1381. Gleichzeitig steht er mit ‘Artificial’ bereits wieder im Mittelpunkt der diesjährigen Award-Saison. In Luca Guadagninos schwarzer Komödie verkörpert Garfield OpenAI-Chef Sam Altman. Der Film feierte beim New York Film Festival seine Weltpremiere und beschäftigt sich unter anderem mit der Entstehung und Entwicklung des Unternehmens sowie den Ereignissen rund um Altmans überraschende Entlassung im November 2023.
Für seine Vorbereitung habe Garfield sich intensiv mit Altman beschäftigt. “Ich habe zwei bis drei Monate lang Aufnahmen von ihm angesehen und angehört”, erklärte er gegenüber ‘Variety’. Die zunehmenden Diskussionen über mögliche Gefahren künstlicher Intelligenz hätten ebenfalls Einfluss auf seine Darstellung genommen.
Andrew Garfield musste sich wegen Schulessen übergeben







