Jason Momoa sieht sich selbst nicht als Schauspieler

Jason Momoa sieht sich selbst nicht als Schauspieler.

Jason Momoa fühlt sich auf einer Konzertbühne offenbar wohler als vor der Filmkamera.

Der 47-jährige Star aus ‘Aquaman’ bezeichnet sich selbst nicht wirklich als Schauspieler und räumt ein, dass ihm dieser Beruf nicht unbedingt liege. Stattdessen begeistert er sich besonders für Musik und steht mit seiner Band Öof Tatatá als Bassist auf der Bühne. In einer Folge des Podcasts ‘At The Bar’ wurde Momoa gefragt, ob er lieber an einem Filmset oder bei einem Rockkonzert sei. Seine Antwort kam ohne Zögern: “Rockkonzert.” Anschließend erklärte er, wie er seine Karriere einschätzt: “Ich bin nicht wirklich ein Schauspieler. Ich bin irgendwie auch kein Rockstar.” Vielmehr sehe er sich als jemanden, der sich durchs Leben kämpfe und immer wieder neue Möglichkeiten suche. “Ich bin verdammt noch mal ein Macher, Baby”, sagte er.



Zwar habe er großen Respekt vor anderen Schauspielern, doch sein eigentliches Interesse gelte dem Filmemachen als Ganzem. Besonders gern beschäftige er sich mit Geschichten sowie mit dem Schreiben, der Regie und der Produktion. Die Schauspielerei selbst sei dagegen “nicht unbedingt mein Ding”. Auch Theater habe er nie unbedingt spielen wollen. In diesen Beruf sei er eher zufällig hineingerutscht.



Trotz seiner Vorbehalte gegenüber dem Schauspielberuf weiß Momoa, dass Fans sich freuen, wenn sie ihn persönlich treffen. Diese Begeisterung könne er durchaus nachvollziehen. Schließlich freue auch er sich, wenn er Menschen begegne, die er bewundere. Allerdings gebe es Situationen, in denen er lieber ungestört bleiben möchte, vor allem, wenn er Zeit mit seiner Familie oder seiner Partnerin verbringt.



Mit seiner Ex-Frau Lisa Bonet hat Momoa zwei Kinder: Tochter Lola ist 19, Sohn Nakoa-Wolf 17 Jahre alt. Derzeit ist der Schauspieler mit Kollegin Adria Arjona liiert. Gerade die gemeinsame Zeit mit seinen Kindern sei ihm wichtig, erklärte er im Podcast. Da er sie nicht so häufig sehe, wolle er sich in diesen Momenten nicht ablenken lassen. Wenn Fans dann ein Foto verlangten, müsse er manchmal ablehnen. Momoa ist sich bewusst, dass er dadurch unfreundlich wirken kann. Dennoch möchte er seine Aufmerksamkeit nicht von seinen Angehörigen abziehen lassen. Besonders irritierend finde er es, wenn Männer ihn um ein gemeinsames Foto bitten, während er gerade mit seiner Partnerin unterwegs sei. Manchmal müsse er sie regelrecht auffordern, ihn in Ruhe zu lassen.



Trotz solcher Begegnungen will Momoa seinen Lebensstil nicht ändern. Er gehe weiterhin gern in seine Lieblingsbar und verbringe Zeit mit anderen Menschen. Dass die Bekanntheit solche Situationen mit sich bringe, sei Teil seines Berufs. Er versuche, niemanden vor den Kopf zu stoßen, könne es aber nicht allen recht machen. Für Kinder wolle er sich nach Möglichkeit besonders viel Zeit nehmen. Andere prominente Persönlichkeiten zögen sich seiner Beobachtung nach stärker aus dem öffentlichen Leben zurück. Das könne er sich selbst jedoch kaum vorstellen. Die Folge von ‘At The Bar’ ist auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts verfügbar.

Close Bitnami banner
Bitnami