Hollywood-Star Sylvester Stallone hat enthüllt, dass er mit seiner Kunstsammlung mehr Geld verdient hat als mit seiner Filmkarriere.
Sylvester Stallone hat in den 1980er-Jahren mit Kunstinvestitionen Millionen verdient.
Der ‘Rocky’-Star verriet, dass seine größten Einnahmen nicht aus seiner Filmkarriere stammen, sondern aus seiner Kunstsammlung. Vor rund 40 Jahren habe er seine Hollywood-Gagen in Gemälde investiert, deren Wert seitdem enorm gestiegen sei. Einige Werke in seinem Besitz sollen heute mehr als 40 Millionen Dollar pro Stück wert sein.
Im Podcast ‘The Overlap’ erzählte Stallone, dass er unter anderem Werke von Pablo Picasso und Andy Warhol besitze, aber auch in zeitgenössische Kunst investiert habe. “Das ist meine Schwäche. Kunst”, gestand der Schauspieler. Künstler wie George Condo und Rashid Johnson seien die Picassos ihrer Generation. Auf die Frage, wie viel seine Picasso- und Warhol-Gemälde wert seien, antwortete er: “Etwa 40 Millionen Dollar … für ein einziges.”
Mit seinen Kunstinvestitionen habe er in den 1980er-Jahren viel Geld verdient, räumte Stallone ein. Allerdings bereue er, einige Gemälde nicht länger behalten zu haben, da deren Wert später noch deutlich stärker gestiegen sei. Damals habe er beispielsweise einen Monet für 130.000 Dollar kaufen können. Ein Picasso oder ein Renoir hätten rund 110.000 Dollar gekostet, ein Werk von Francis Bacon etwa 75.000 Dollar. Stallone habe solche Gemälde später für drei Millionen Dollar verkauft. Zehn oder zwölf Jahre danach seien Käufer zurückgekommen und hätten versucht, ihm dieselben Werke für 75 Millionen Dollar zurückzuverkaufen. “Ich mache keine Witze”, betonte er.
Sein Rat lautet deshalb: Kunst solle man nur verkaufen, wenn man beispielsweise die Hypothek bezahlen müsse. “Denn ihr Wert steigt. Sie kostet nichts im Unterhalt, man muss sie nicht füttern. Ich hatte eine Sammlung, die man heute aufgrund der veränderten finanziellen Verhältnisse nicht mehr ersetzen könnte. Das ist unglaublich”, berichtete er. Besonders eindrücklich schilderte Stallone den Fall eines Monet-Gemäldes namens ‘Hackstacks’, für das er rund 110.000 Dollar bezahlt habe. Der damalige Besitzer habe später versucht, es ihm für etwa 130 Millionen Dollar zurückzuverkaufen.
Seine nächste gewinnbringende Investition sieht Stallone unterdessen in Vintage-Uhren. Auf die Frage, ob sich mit hochwertigen Zeitmessern Geld verdienen lasse, erklärte er, manche Modelle erzielten das Zehnfache ihres ursprünglichen Kaufpreises. Deshalb wolle er sich künftig stärker diesem Markt widmen. Besonders angetan haben es ihm alte Rolex-Uhren aus dem Geschäft von John Silver. “Aus irgendeinem Grund habe ich mich auf eine Uhr namens ‘Stella’ eingeschossen … Die Zifferblätter sind von Hand bemalt, und ich besitze mittlerweile so gut wie die gesamte Kollektion”, verriet der Star.
Sylvester Stallone verrät, wie er mit Kunst Millionen verdiente







