Kim Kardashians Biograf spricht über angebliche Schönheitsoperationen

Kim Kardashians Biograf spricht über angebliche Schönheitsoperationen.

Hat Kim Kardashian ihren Körper chirurgisch verändern lassen?

Seit Jahren wird über mögliche Eingriffe bei dem Realitystar spekuliert. Nun hat sich Jonathan Van Meter, der gemeinsam mit der 45-Jährigen an ihrer neuen Biografie ‘Citizen Kim’ gearbeitet hat, zu den Gerüchten geäußert. Seine Aussage dürfte für einige überraschend sein. Der Autor begleitete Kardashian über einen Zeitraum von fünf Jahren, um ihre Karriere und ihren Aufstieg zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Unterhaltungsbranche nachzuzeichnen. Über ihre optische Veränderung im Laufe der Zeit habe er zunächst bewusst nicht schreiben wollen. Das Thema sei irgendwann “seltsam und kompliziert” geworden, erklärte Van Meter im Gespräch mit ‘The Hollywood Reporter’. Dennoch stellte er klar: “Kim hat sich nie einer invasiven Schönheitsoperation unterzogen. Ihr Po, ihre Brüste und ihre Nase – das ist alles echt.”



Auf die Nachfrage, woher er das so genau wisse, verwies der Biograf auf seine Gespräche mit Kardashian. “Sie hat es mir gesagt, und ich habe ihr geglaubt”, erklärte er. In der Familie gebe es zwei befreundete Schönheitschirurgen, die sich früher sogar darüber gestritten hätten, ob Kim ihre Nase habe operieren lassen. Jeder habe vermutet, dass der jeweils andere den Eingriff vorgenommen habe. Schließlich habe Kardashian vorgeschlagen: “Macht doch eine Röntgenaufnahme. Niemand hat mir verdammt noch mal die Nase operiert.”



Im Interview sprach Van Meter auch darüber, wie aufwendig die Recherche für das Buch war. Er habe zahlreiche Freunde und Familienmitglieder der Unternehmerin kontaktieren wollen. Besonders kompliziert gestaltete sich demnach der Versuch, ein Gespräch mit Paris Hilton zu führen. Die Hotelerbin, für die Kardashian früher gearbeitet hatte und mit der sie einst eng befreundet war, sagte den vereinbarten Termin innerhalb von etwa vier Monaten ganze 17-mal ab. Irgendwann seien die Absagen für ihn interessanter gewesen als das Gespräch selbst, so Van Meter. Kardashian habe ausgesprochen verärgert reagiert, als er ihr davon berichtete. Die Situation habe offenbar alte Spannungen zwischen den beiden Frauen wieder aufleben lassen. Van Meter beschrieb das Verhältnis sinngemäß als eine Geschichte, in der sich die einstige Schöpfung von ihrer Schöpferin abwendet. Auch Kardashians Schwester Kourtney ließ sich Zeit: Rund neun Monate habe es gedauert, bis sie einem Interview zustimmte.



Auf ein Gespräch mit Kim Kardashians Ex-Mann Kanye West verzichtete der Autor bewusst. Anfangs habe Kim noch angenommen, dass der Rapper selbstverständlich mit ihm sprechen werde. Doch angesichts seines zunehmend beunruhigenden Verhaltens habe Van Meter Zweifel bekommen. Er habe es nicht für richtig gehalten, jemanden mitten in einer psychischen Krise zu interviewen. Als West mit seinen antisemitischen Äußerungen immer stärker in den Fokus geriet, habe der Autor zudem befürchtet, dass ein Gespräch das gesamte Buch überschatten könnte. Schließlich sei der Musiker zwar lange ein zentraler Teil von Kardashians Leben gewesen, später jedoch zunehmend zur umstrittenen Figur geworden. Dass er in der Biografie nicht selbst zu Wort kommt, habe letztlich den Blick stärker auf Kardashians eigene Geschichte gelenkt. Ein Gespräch mit West hätte sich außerdem möglicherweise über Stunden hingezogen: “Ich brauchte keine sieben Stunden am Stück mit Kanye West”, erklärte Van Meter.

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