Justin Baldonis Produktionsfirma muss Schadenersatz an die ‘New York Times’ zahlen.
Die Produktionsfirma von Justin Baldoni ist dazu verurteilt worden, der ‘New York Times’ rund 171.000 US-Dollar Schadenersatz zu zahlen.
Die Wayfarer Studios des 42-jährigen Schauspielers müssen den Betrag nach einer Entscheidung eines Richters entrichten, nachdem das Unternehmen zuvor erfolglos eine Verleumdungsklage gegen die Zeitung eingereicht hatte. Hintergrund waren Berichte über Vorwürfe, die Schauspielerin Blake Lively gegen Baldoni erhoben hatte. Richter Gerald Lebovits vom Obersten Gericht des Bundesstaates New York sprach der Zeitung 171.616,20 US-Dollar (150.950,18 Euro) zu und entschied zugunsten der ‘New York Times’.
Das Urteil bezieht sich auf einen 2024 veröffentlichten Artikel mit dem Titel ‘We Can Bury Anyone: Inside a Hollywood Smear Machine’. Darin wurden Livelys Vorwürfe sexueller Belästigung sowie angeblicher Vergeltungsmaßnahmen am Arbeitsplatz gegen ihren ‘It Ends with Us’-Co-Star Justin Baldoni thematisiert. Baldoni und Lively lieferten sich 2024 einen viel beachteten Rechtsstreit, einigten sich jedoch Anfang dieses Jahres außergerichtlich. Ihre Anwälte Bryan Freedman, Ellyn Garofalo, Michael Gottlieb und Esra Hudson erklärten in einer gemeinsamen Stellungnahme: “Wir erkennen an, dass das Verfahren Herausforderungen mit sich brachte und dass die von Frau Lively geäußerten Bedenken Gehör verdient haben. Wir setzen uns weiterhin entschieden für Arbeitsplätze ein, die frei von Fehlverhalten und einem unproduktiven Arbeitsumfeld sind. Wir hoffen aufrichtig, dass diese Einigung allen Beteiligten einen Abschluss ermöglicht und ihnen erlaubt, respektvoll und friedlich nach vorne zu blicken – auch im Umgang miteinander im Internet.”
Die Anwälte von Blake Lively bezeichneten die Einigung anschließend als einen “überragenden Sieg” für die Schauspielerin. Gegenüber ‘NBC News’ erklärten sie: “Mit der Zustimmung zu dieser Einigung und dem Verzicht auf ihr Berufungsrecht tragen Justin Baldoni und alle weiteren Beklagten nun persönliche Verantwortung dafür, das Rechtssystem missbraucht zu haben, um Frau Lively zum Schweigen zu bringen und einzuschüchtern.”
Justin Baldonis Produktionsfirma muss Schadenersatz an die ‘New York Times’ zahlen






