Popstar Miley Cyrus wollte einst “die Welt retten”.
Miley Cyrus hat sich in jungen Jahren selbst stark unter Druck gesetzt, weil sie glaubte, mit ihrer Bekanntheit die Welt verändern zu müssen.
Die 33-jährige Popsängerin erklärte jedoch, dass sie inzwischen erkannt habe, dass echter und nachhaltiger Wandel Zeit brauche und nicht von einer einzelnen Person ausgehen könne. Im Interview mit dem ‘Wonderland Magazine’ sagte sie: “Früher habe ich mir enormen Druck gemacht, meine Plattform zu nutzen, um die Welt zu retten. Mit der Zeit habe ich aber verstanden, dass Veränderung nicht so funktioniert. Veränderung entsteht, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.”
Cyrus räumte ein, dass viele Menschen sich scheuten, sich für gesellschaftliche oder politische Themen einzusetzen. Dennoch ermutigte sie andere, sich auf ihre eigene Weise zu engagieren. Sie sagte: “Im Moment wird so viel geurteilt, dass viele Angst haben, sich einzubringen, wenn sie nicht genau wissen, was sie sagen oder tun sollen. Aber ich glaube nicht, dass es nur einen richtigen Weg gibt. Tu einfach das, was in deiner Macht steht.”
Bereits 2014 gründete Miley die gemeinnützige Happy Hippie Foundation, die sich unter anderem für obdachlose Jugendliche, die LGBTQ-Community und andere besonders schutzbedürftige Menschen einsetzt. Auf die Frage, was sie zur Gründung der Stiftung bewegt habe, erklärte sie: “Obdachlosigkeit ist überall um uns herum. Wenn man in Los Angeles lebt, kann man sie nicht übersehen. Jeden Tag erinnert mich diese Stadt daran, wie viel noch zu tun ist. Mein Einsatz für LGBTQ-Jugendliche hängt auch mit meiner eigenen Identität zusammen und damit, dass ich selbst Teil dieser Gemeinschaft bin.” Auch über ihre langfristigen Ziele für die Stiftung sprach Cyrus. “Wir stehen noch am Anfang und haben große Träume.”
Popstar Miley Cyrus wollte einst “die Welt retten”






