Jesy Nelson wird Berichten zufolge einen eigenen YouTube-Kanal starten, um ihren Fans Einblicke in ihr Familienleben zu geben.
Jesy Nelson will ihren eigenen YouTube-Kanal starten.
Die ehemalige Little-Mix-Sängerin hatte zuvor Kameras in ihr Zuhause gelassen, um für die Amazon-Prime-Video-Dokuserie ‘Jesy Nelson: Life Changing’ Einblicke in ihr Familienleben zu geben. Nun möchte sie die Öffentlichkeit noch stärker an ihrem Alltag mit ihren 17 Monate alten Zwillingsmädchen Ocean und Story teilhaben lassen. Die beiden stammen aus ihrer früheren Beziehung mit Zion Foster und leiden an der seltenen genetischen Erkrankung SMA Typ 1.
Ein Insider verriet der Zeitung ‘The Sun’: “Jesy hat eine sehr schwierige Zeit hinter sich, aber sie wird niemals aufhören, für ihre Töchter zu kämpfen und auf ihre Erkrankung aufmerksam zu machen.” Da sie inzwischen an die Dreharbeiten und Kameras in ihrem Alltag gewöhnt sei, sei ein eigener YouTube-Kanal der nächste logische Schritt. Mit den Videos wolle Jesy ihre bisherigen Erfahrungen teilen und anderen Betroffenen helfen. “Bei diesem Projekt soll an nichts gespart werden”, ergänzte der Insider. “Sie möchte, dass alles sehr professionell wird. Ein erfahrenes Team wird hinter den Kulissen daran arbeiten, das Projekt umzusetzen.”
Zuvor war Jesy ins britische Parlament nach London gereist, um eine Debatte über SMA-Screenings zu verfolgen. Die 35-Jährige hatte eine Petition gestartet, in der sie forderte, die Erkrankung in das Neugeborenen-Screening des britischen Gesundheitsdienstes NHS aufzunehmen. Dafür konnte sie mehr als 150.000 Unterschriften sammeln. Die Petition wurde im Juni nach fast 150.000 gesammelten Unterschriften in der Westminster Hall debattiert.
Der Popstar setzt sich dafür ein, dass alle Babys einen einfachen Test erhalten, mit dem die Erkrankung frühzeitig erkannt werden kann. Jesy zeigte sich enttäuscht, als die britische Regierung bestätigte, dass eine Untersuchung zum SMA-Neugeborenen-Screening in England lediglich rund 72 Prozent der Geburten erfassen soll, statt landesweit angeboten zu werden. Die Evaluierung begann im Oktober 2026 und soll Erkenntnisse für eine künftige Entscheidung über ein landesweites Screening liefern.
Nach der Parlamentsdebatte machte die Sängerin ihrem Ärger gegenüber Reportern Luft: “Ich werde ganz ehrlich sein: Ich war stinksauer. Ich fühle mich völlig im Stich gelassen.” Es sei traurig, dass überhaupt noch darüber diskutiert werde, ob künftige Kinder mit SMA mit einer Behinderung leben müssten. Zudem stellte Jesy infrage, warum der Wohnort darüber entscheiden solle, ob ein Kind Zugang zu einem solchen Test erhält.
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