Prinz Harry prüft Möglichkeiten, Archie und Lily nach Großbritannien zu bringen

Prinz Harry prüft ‘alle verfügbaren Möglichkeiten’, seine Kinder in der kommenden Woche mit nach Großbritannien zu nehmen.

Prinz Harry überlegt noch, ob er mit der ganzen Familie nach England reist.

Der Herzog von Sussex, der in Kalifornien lebt, soll seine Pläne, seine Ehefrau Meghan, Herzogin von Sussex, sowie die gemeinsamen Kinder, den siebenjährigen Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet, zu seinem Heimatbesuch mitzunehmen, noch einmal überdacht haben. Hintergrund ist, dass ihm Polizeischutz verweigert wurde. In Großbritannien stehen für ihn fünf Tage mit Veranstaltungen und offiziellen Terminen auf dem Programm.



Ein Sprecher Harrys betonte jedoch, dass der geplante Besuch weiterhin stattfinden solle. Zudem habe Harrys Vater, König Charles, ihm für einen Teil der Reise eine Unterkunft auf einem königlichen Anwesen angeboten. Der Sprecher sagte gegenüber dem Magazin ‘People’: “Das Programm von Prinz Harry im Vereinigten Königreich umfasst sowohl öffentliche als auch private Termine im ganzen Land. Eine sichere Unterkunft ist nur ein Bestandteil eines wirksamen Sicherheitskonzepts, denn das Risiko folgt der Person und nicht dem Ort.” Der Nahestehende fügte hinzu: “Es ging nie um die Unterkunft. Es geht darum, ob während des gesamten Besuchs ein angemessener und verhältnismäßiger Personenschutz gewährleistet wird.” Das unabhängige Risk Management Board, dessen Einsetzung RAVEC selbst im vergangenen November für notwendig hielt, habe aber bis heute noch nicht getagt. Deshalb sei es nur schwer nachvollziehbar, wie die Verhältnismäßigkeit der derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen ohne eine solche unabhängige Bewertung glaubhaft aufrechterhalten werden kann. Der Herzog soll aber weiterhin “alle verfügbaren Möglichkeiten prüfen”, um den Besuch sicher durchführen zu können und seinen Kindern die Gelegenheit zu geben, das Vereinigte Königreich kennenzulernen.



Nach Angaben des ‘Daily Telegraph’ wurde Harry darüber informiert, dass sein Antrag auf ein besonderes Sicherheitskonzept für den Besuch abgelehnt wurde. Ein Insider warf dem Innenministerium sowie dem für die Sicherheitsbewertung zuständigen Ausschuss vor, “wissentlich Bedingungen zu schaffen, die es nahezu unmöglich machen”, ihren Verpflichtungen im Vereinigten Königreich nachzukommen, da sie nur dann staatlich finanzierten Personenschutz erhalten würden, wenn sie sich innerhalb königlicher Residenzen aufhielten. Ein den Sussexes nahestehender Insider sagte dem ‘Daily Telegraph’: “Die prekäre Sicherheitslage und die endlosen Spekulationen darüber, wo die Familie untergebracht wird, machen die Planung und Logistik für das private Sicherheitsteam zunehmend schwieriger. Das Innenministerium und das RAVEC-Gremium schaffen bewusst Bedingungen, die es nahezu unmöglich machen, die Familie sicher von A nach B zu bringen.”



Innerhalb von weniger als zwölf Monaten habe es im Vereinigten Königreich drei getrennte Vorfälle gegeben, bei denen jeweils eine auf Harry fixierte Person bis auf wenige Meter an den Herzog herankam. In einigen Fällen konnten private Sicherheitskräfte diese Personen aufgrund der Grenzen ihrer gesetzlichen Befugnisse nicht entfernen. Der Nahestehende erklärte: “Harry ist ein großer Mann, ehemaliger Soldat und im Allgemeinen ziemlich belastbar, wenn es darum geht, mit solchen Situationen umzugehen. Die größte Sorge gilt jedoch den Auswirkungen solcher Vorfälle auf die Kinder.”

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