Dame Judi Dench: Verstorbener Ehemann schickte jeden Freitag ihrer Ehe eine Rose

Dame Judi Dench hat verraten, dass ihr verstorbener Ehemann Michael Williams ihr während ihrer gesamten Ehe jeden Freitag eine Rose schickte.

Dame Judi Dench hat verraten, dass ihr verstorbener Ehemann Michael Williams ihr während ihrer gesamten Ehe jeden Freitag eine Rose schickte.

Die Oscarpreisträgerin, die fast 30 Jahre mit ihrem Schauspielkollegen Michael verheiratet war, bevor er 2001 an Lungenkrebs starb, wurde emotional, als sie sich bei einem Auftritt in der britischen Fernsehsendung ‘The Graham Norton Show’ an diese romantische Tradition erinnerte.



Über Michael, der natürlich auch in ihren neuen Memoiren ‘Is It Too Late to Make a Run For It?’ vorkommt, sagte Judi: “Er schickte mir jeden Freitag unserer Ehe eine Rose, und wir waren 30 Jahre verheiratet, bis auf zehn Tage.”



Das Paar heiratete 1971 und bekam im darauffolgenden Jahr Tochter Finty. Judi und Michael teilten nicht nur ihr Privatleben, sondern arbeiteten auch zusammen. Sie traten in der Fernseh-Sitcom ‘A Fine Romance’ und im Film ‘Tea with Mussolini’ von 1999 auf. Die 91-jährige Schauspielerin hat bereits früher über den Schmerz gesprochen, ihren Ehemann verloren zu haben, und darüber, wie sehr sie ihn auch mehr als zwei Jahrzehnte später noch vermisst.



Nun hat Judi in ihren Memoiren, die sie gemeinsam mit ihrem engen Freund, dem Schauspieler und Regisseur Brendan O’Hea, verfasste, Einblicke in ihr gemeinsames Leben gegeben. Allerdings gab die ‘Shakespeare in Love’-Schauspielerin zu, kaum bemerkt zu haben, dass ihre Gespräche zu einem Buch wurden. “Er hat es heimlich geschrieben. Wir sind so gute Freunde, dass er sich gewissermaßen an mich herangeschlichen hat”, scherzte sie. Sie wisse nicht, wie lange er für das Buch gebraucht habe. “Wir haben uns einfach unterhalten, und er hat geschrieben.”



Judi blickte auch auf ihre frühe Karriere zurück, darunter die unerwartete Gelegenheit, Sally Bowles in der West-End-Produktion von ‘Cabaret’ zu spielen. Die erfahrene Schauspielerin gestand, dass sie überrascht gewesen sei, die Rolle bekommen zu haben, nachdem sie beim Vorsprechen für Regisseur Hal Prince ihrer Meinung nach keine besonders beeindruckende Leistung gezeigt hatte. Sie erinnerte sich: “Ich fand es ziemlich überraschend, in einem Musical mitzuspielen. Ich wurde gebeten, den Regisseur Hal Prince zu treffen, und ich glaube, ich habe beim Vorsprechen etwas ziemlich Schwaches wie ‘Happy Birthday’ gesungen.” Der Regisseur sei mit ihrer Besetzung ein großes Risiko eingegangen.

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