Emma Watson hielt Vogelbeobachter für Paparazzi

Emma Watson hielt Vogelbeobachter für Paparazzi.

Emma Watson hielt eine Gruppe von Vogelbeobachtern einmal irrtümlich für Paparazzi.

Die 36-jährige ‘Harry Potter’-Darstellerin war überzeugt, dass Fotografen ihr Elternhaus ins Visier genommen hatten, als sie mehrere Männer mit Kameras und langen Teleobjektiven vor dem Haus entdeckte. Erst später stellte sich heraus, dass die Männer überhaupt nicht an ihr interessiert waren. Sie hofften vielmehr, einen seltenen Vogel zu fotografieren.



Bei einer Rede auf dem ‘United for Wildlife Business Forum’ in London, das von Prinz Williams Royal Foundation veranstaltet wurde, erzählte Emma: “Ich saß in meinem Wohnzimmer und sah all diese Männer draußen mit ihren riesigen Teleobjektiven. Da dachte ich: ‘Ach du meine Güte, heute ist also der Tag gekommen.'” Ihre Mutter habe daraufhin beschlossen, die Situation zu klären. “Meine Mutter ging hinaus, um die Männer und ihre Kameras anzusprechen, während ich mich heimlich in die andere Richtung davonmachen wollte.” Doch die Wahrheit sah ganz anders aus. “Es stellte sich heraus, dass die Männer mit den langen Objektiven überhaupt nicht wegen mir dort waren.” Stattdessen hatten sie es auf einen Rotmilan abgesehen, eine seltene Greifvogelart. “Sie waren wegen eines sehr, sehr seltenen Vogels dort, eines Rotmilans. Sie wollten praktisch in unseren Garten gelangen, weil sie glaubten, dass sich einer dieser Vögel dort aufhält.”



Emma zeigte Verständnis für die Begeisterung der Naturfreunde und erlaubte ihnen schließlich sogar den Zugang zum Grundstück: “Naturschützer haben es geschafft, diese Tiere wieder anzusiedeln.” Die Veranstaltung fand im Rahmen des Programms ‘United for Wildlife’ der Royal Foundation statt. Auch Prinz William sprach dort und appellierte an Führungskräfte aus der Wirtschaft, sich stärker für Umwelt- und Naturschutz einzusetzen.

Der Thronfolger sagte: “Sie haben die Macht, Einfluss zu nehmen. Ihre Stimme zählt, Ihre Entscheidungen zählen und vor allem zählt Ihre Führung.”

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