Olivia Rodrigo startet eigenes Frauen-Musikfestival

Olivia Rodrigo startet eigenes Frauen-Musikfestival.

Olivia Rodrigo verwirklicht einen lang gehegten Traum und ruft ihr eigenes Musikfestival ins Leben.

Die 23-jährige Sängerin veranstaltet in Kalifornien das Festival ‘Daisy Chain Fields’, bei dem ausschließlich Künstlerinnen auftreten werden. Zum Line-up gehören unter anderem Chappell Roan und die Girlgroup KATSEYE. Auf Instagram schrieb Olivia: “Ich glaube, ich war noch nie so aufgeregt, eine Nachricht mit euch zu teilen.” Das Festival habe sie bereits seit Jahren geplant. “Es war lange mein Traum, dieses Festival zu veranstalten, und ich bin überglücklich, dass er nun wahr wird.”



Besonders wichtig ist ihr das soziale Engagement hinter dem Projekt: “Daisy Chain Fields hat ein rein weibliches Line-up, und 100 Prozent der Nettoerlöse gehen an Organisationen, die Frauen und Mädchen unterstützen und fördern.” Die Sängerin betonte außerdem: “Ich glaube fest daran, dass Freude, Gemeinschaft und Musik Motoren für echten Wandel sein können.” Die Einnahmen aus dem Festival kommen unter anderem dem Johns Hopkins Center for Indigenous Health, Planned Parenthood und dem National Women’s Law Center zugute. Gegenüber ‘Pitchfork’ erklärte Rodrigo: “Keine der Künstlerinnen verdient an diesem Festival Geld.” Für sie gehe es um etwas Größeres: “Wir brauchen etwas Positives. Junge Mädchen brauchen starke Vorbilder, die andere Frauen unterstützen und Teil von etwas Freudigem, Musikalischem und Gemeinschaftlichem sind.” Olivia sieht das Projekt inzwischen sogar als ihre persönliche Berufung: “Irgendwie fühlt es sich an, als wäre das meine Bestimmung.”



Die Sängerin sprach zuletzt auch über die Schattenseiten ihres frühen Ruhms. Gegenüber dem ‘Guardian’ erklärte sie, das Leben in der Öffentlichkeit habe ihre Entwicklung teilweise gebremst. “Niemand kann perfekt sein.” Sie fühle sich in manchen Bereichen ihres Lebens sehr erwachsen, in anderen dagegen zurückgeworfen: “Ich bin auf gewisse Weise sehr reif und auf andere Weise sehr gehemmt durch die Art, wie ich aufgewachsen bin.” Besonders vermisse sie die Möglichkeit, Fehler fernab der Öffentlichkeit machen zu können: “Wie soll ich lernen und wachsen, wenn ich Fehler nicht im Privaten machen darf?”

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