Bella Hadid beteiligt sich an Kritik an der Met Gala 2026

Bella Hadid beteiligt sich an Kritik an der Met Gala 2026.

Bella Hadid hat ihre Missbilligung gegenüber der diesjährigen Met Gala und einigen der Teilnehmer angedeutet.

Indem sie Kritik an Jeff Bezos, dem neuen Co-Vorsitzenden der Veranstaltung, unterstützte, unterstreicht das 29-jährige Supermodel die wachsenden Spannungen zwischen Promi-Aktivismus und der Welt der High Fashion. Bella, die bereits fünfmal an der Gala teilgenommen hat und für ihre Arbeit mit Marken wie Versace und Dior bekannt ist, reagierte auf Instagram im Vorfeld der Veranstaltung am Montag (04. Mai) in New York. Die Gala – eine Benefizveranstaltung zugunsten des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art – steht in der Kritik, seit Bezos und seine Frau Lauren Sánchez Bezos als Hauptsponsoren und Ehrenvorsitzende bekannt gegeben wurden. Die Kritik richtet sich vor allem gegen angebliche Verbindungen von Amazon zur US-Einwanderungsbehörde ICE über Cloud-Dienste und Datenpartnerschaften. Diese Debatte fällt in eine Zeit erneuter politischer Diskussionen über Abschiebungspolitik im Zuge der Rückkehr von Donald Trump ins politische Rampenlicht.



Bella, die ihre Plattform zunehmend nutzt, um sich zu politischen und humanitären Themen wie Palästina und globaler Migration zu äußern, markierte ein Video von Meredith Lynch mit “Gefällt mir”. Darin hieß es: “Du kannst nicht ein ‘ICE raus’-Abzeichen tragen und gleichzeitig zu einer von Jeff Bezos unterstützten Met Gala gehen. Jeff Bezos ist Teil des Problems.” Diese Aussage bezieht sich auf Kritik an Prominenten, die öffentlich gegen ICE protestieren, aber dennoch an Veranstaltungen teilnehmen, die mit Bezos’ Unternehmen verbunden sind. Fans interpretierten Bellas Reaktion schnell als Hinweis darauf, dass sie die Gala möglicherweise auslassen wird.



Ihre Haltung reiht sie in eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten ein, die sich von der Veranstaltung distanzieren. Berichten zufolge wird auch Schauspielerin Zendaya nicht teilnehmen, während Meryl Streep angeblich eine geplante Rolle als Co-Vorsitzende abgesagt hat. Auch Taraji P. Henson äußerte öffentlich Kritik und schrieb: “Ich bin so verwirrt über einige Leute, die hingehen. Ich denke nur: WAS MACHEN WIR DA!?!?” Diese Reaktionen spiegeln eine breitere Unruhe in Hollywood wider, wo politische Botschaften zunehmend mit Unternehmenssponsoring kollidieren.



Auch hinter den Kulissen kommt es zu Spannungen. Ein Insider sagte der ‘Daily Mail’: “Es ist ehrlich gesagt sehr verletzend und verstörend, dass die Bezoses das Gesicht der diesjährigen Met Gala sind … etwas, das vielen Menschen und einer so angesehenen Institution sehr wichtig ist. Es fühlt sich wie ein Schlag ins Gesicht an.”

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